Deutsche Gasteinrichtungen

Ein Mann und eine Frau schütteln sich die Hände vor einem hohen GebäudeDie internationale Vernetzung ist ein wichtiges Erfolgskriterium. Dies gilt auch für das Management von Wissenschaftseinrichtungen als Wegbereiter für internationale Kooperationen ihrer Forschenden. Mit dem Programm ERA Fellowships erhalten deutsche Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen, die einen EU13 Fellow aufnehmen, Unterstützung beim Auf- oder Ausbau von Kontakten.
 

Bewerbungsvoraussetzungen

Gasteinrichtungen sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Forschungsförderorganisationen und Hochschulen mit Sitz in Deutschland. Sie schließen auf der Grundlage eines Praxiskonzeptes eine Kooperationsvereinbarung mit den EU13 Fellows über einen Gastaufenthalt für die Mindestlaufzeit des Programms (6 Wochen) bzw. maximal bis zu drei Monate. Die Gasteinrichtung reicht den Antrag ein. Er besteht aus Praxiskonzept, Kooperationsvereinbarung, Freistellungszusage für die Zeit der Campuswochen, Kurzlebenslauf (EU13 Fellow) und einer Freistellungszusage des Arbeitgebers der EU13 Fellows für die Laufzeit des Gastaufenthaltes.

Wie hoch ist die Förderung?

Im Einzelnen sieht die Förderung folgende zuwendungsfähige Ausgaben/Kosten gestaffelt nach der Dauer des Gastaufenthalts vor (mindestens 6 Wochen, maximal 3 Monate):

Es wird eine Pauschale für sachlichen und personellen Aufwand in Höhe von 900 Euro pro Monat / 450 Euro pro halbem Monat gezahlt. Auch Reisekosten von Mitarbeitern der Gasteinrichtungen, die an Veranstaltungen der Campuswochen teilnehmen möchten, können abgerechnet werden. Grundsätzlich nicht übernommen oder bezuschusst wird die übliche Grundausstattung der teilnehmenden Einrichtungen. Da es sich um eine Maßnahme zum Auf- und Ausbau von Netzwerken und somit nicht um ein originäres Forschungsvorhaben im Sinne der Richtlinien für Zuwendungen auf Ausgabenbasis handelt, kann keine Projektpauschale an Universitäten und Universitätskliniken gewährt werden.

Die deutsche Gasteinrichtung ist alleinige Zuwendungsempfängerin. Sie zahlt die Mittel an die EU13-Stipendiatin oder den EU13-Stipendiaten aus und erstatten deren Reisekosten.